✖️Breathe me✖️

sociallyanxiousteen:

tired of never being good enough

Du bist dir nicht genug.

Vielleicht war nie das Problem, dass ich dir nicht gut genug war, sondern vielleicht warst einfach nur du selber dir nicht gut genug. Vielleicht hast du zu viel von dir verlangt, dir ein anderes Leben gewünscht. Vielleicht konntest du nie in dir sehen, was ich in dir gesehen hab und vielleicht hast du mich für heuchlerisch gehalten, doch es war wahr. Alles was ich dir je gesagt hab war wahr und wenn ich dir sagte, dass ich dich über alles liebe und dich bewundere und gerne ein Wenig mehr wie du wäre, dann war auch das wahr.

Doch es hat dir nie gereicht. Keine Worte dieser Welt hätten dir gereicht. Ich hätte dich noch so lieben können, es hätte dir nicht gereicht. Weil du dir selber nicht gereicht hast.

Und trotzdem frag ich mich, was gewesen wäre wenn… Ich hab dir viel zu wenig gesagt, wie sehr ich dich liebe, habe zu wenig gelacht, dich zu wenig berührt, geküsst, bin zu wenige Nächte in deinen Armen eingeschlafen, war zu wenig für dich da, habe zu wenig mit dir unternommen. Nein dieser Fehler wird mir kein zweites Mal passieren. Nie wieder werde ich denken, ich hätte noch die Ewigkeit mit jemandem, denn die hab ich nicht. Nie wieder Streit, nie wieder schreien und schlagen, nie wieder sauer sein und nicht miteinander reden, nie wieder einen Tag verschwenden, weil man denkt, man hätte noch genug. Denn man hat nie genug. Das Einzige, was ich bereuen werde, ist nie genug von allem gehabt zu haben, viel zu oft mit belanglosen Dingen Zeit verschwendet zu haben, nur um dann im Nachhinein festzustellen, dass mir das alles nicht reicht. Dass es zu wenig war.

Und manchmal klingen mir diese Lieder im Kopf und ich wünschte, dass wenn ich sie rückwärts abspielen würde, sie mich auch zurück in der Zeit tragen könnten, mit dem Wissen, was ich heute hab, um nichts mehr falsch zu machen. Alles zu ändern. Alles gut zu machen. Doch es geht nicht und das wissen wir beide. Entweder damit leben, was nicht funktioniert, oder mit der Einsicht sterben, die wir heute haben. Alles weggeworfen für Schall und Rauch. Sag mir, was ist dir heute geblieben? Bist du glücklich, so wie es heute ist? Wenn sich keiner um dich Sorgen macht? Ich sitze zuhause und zerbreche mir den Kopf, drehe ewig lange Runden durch meine Erinnerungen, als wären sie ein Archiv, in dem ich nach Fehlern suchen kann. Und ich finde sie, die Fehler. Ich finde sie jedes Mal, doch kann sie nicht mehr ändern. Finde keinen Weg und keinen Plan, in diesem Archiv, um alles wieder gut zu machen. Ich blättere in einer geschlossenen Akte, der Fall ist gelöst und doch befriedigt mich das Ende nicht, denn es gibt keinen Verurteilten, keinen der zur Rechenschaft gezogen wird, außer mich selbst und um ehrlich zu sein, das nervt.

Ich war doch eh schon schuld an allem, wurde verlassen und am Ende drehen sich alle meine Gedanken darum, was ich hätte machen können, um das alles zu verhindern. Das Beste ist, du fragst dich das sicher nicht. Ich bin wieder die Dumme von uns beiden, das ist doch immer so, weil ich zu viel fühle, zu viel zulasse, zu viel eingeh. Da hab ich doch echt gedacht, dass könnte es sein, dachte du würdest mir alle meine Wünsche erfüllen, dachte du wärst es, doch du warst es nicht. Habe mich jahrelang vor diesem Moment geschützt und bin alles mit Bedacht angegangen, bis ich mich plötzlich gefühlt habe, als könnte ich fliegen. Ich hatte nicht mal Zeit meine Flügel auszubreiten, mich vollkommen fallen zu lassen, so schnell war ich auch schon wieder auf dem Boden. Mit dem Gesicht voran auf den Asphalt gescheppert.

So fühlt es sich also an, wenn man sich sicher fühlt und als wäre man der König der Welt. Wenn man denkt, man hat plötzlich alles, was man braucht und dann ist es von heute auf morgen so schnell weg, dass nichts als unerbittliche Kälte bleibt. Fühlt sich ein Bisschen an wie sterben, nur dass es nicht kurz und schmerzlos ist, sondern eher sehr lange mit einem sehr intensiven, brennenden Schmerz anhält. Praktisch, wie verbrennen und doch gleichzeitig von innen heraus erfrieren. Nicht heiß, nicht kalt, nicht laut, nicht leise. Irgendwie spürt man alles auf einmal und dann doch eigentlich nichts. Eine überfüllte Leere, die einen hin und her reißt. Ein Gefühl, mit dem man nichts anzufangen weiß, weil man es nicht einordnen kann.


Via @50shadesofsadandsassy

Life is too short, to think about, what could have been. Life is about forgiving and moving on. Letting some people go and new people into your heart. It’s about heartbreaks and failures, about mistakes and second chances. Life is crazy sometimes and it’s a mess most of the time, but it’s a damn pretty mess.

Sometimes you have to take a step back. When life gets overwhelming, try to take a second away from all of it.

Take someone you love with you and show them your favorite place, your favorite songs and read them your favorite quotes. Be real. Let people see the real you and let them help you to get it back, if you lost it. Never change who you are just because life gets tough.

Dance in the rain, watch the stars, drive trough the night blasting a bomb playlist. Live. Because that’s what life’s about. And when new people get into your life give them a chance to show you all of who they are, before you assume what type of person they might be.

Because life is simple and it’s simply too short to let good souls pass you by.

Call me, if you need someone, even if you don’t need me. I will be there. I will listen and I sure will show you all my favorite things. Because happiness isn’t limited and I’m not afraid to share, what made me happy once.

I have a good soul, a good heart and I am so ready to share it with you.

Because life is short and I am sick of holding back. I am sick of letting people pass by, I’m sick of not taking risks, of being too afraid.

Im ready to live now and you should be too.

@50shadesofsadandsassy

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